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Arganöl – Wirkung, Anwendungen & Eigenschaften

Arganöl oder auch „marokkanisches Gold“, wie es umngssprachlich genannt wird, wird aus den Mandelkernen des Arganbaums gewonnen – eines der ältesten Bäume der Welt!

Das Öl findet vielerlei Anwendung in der Kosmetik und als gesundes Speiseöl. Auf dieser Seite zeigen wir dir welche Wirkungen und vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten es gibt und welche Eigenschaften das Öl besitzt.

Die Auswahl an Arganöl-Produkten erscheint unendlich groß – wir helfen dir bei der Auswahl!

Die Wirkung von Arganöl

Das kaltgepresste Arganöl hat viele gesundheitsfördernde Wirkungen und eignet sich durch den hohen Linolsäure-Gehalt hervorragend als Kosmetiköl.

Daher ist das Arganöl ein begehrter Rohstoff in der Kosmetikindustrie. Aber auch als Speiseöl wird es wegen seinem feinen nussigen Geschmack und seinen gesundheitsförderlichen Wirkungen geschätzt.

Die Linolsäure macht das Arganöl besonders leicht und beschwert die Haare und die Haut nicht so wie anderes Öl. Es zieht schnell ein und hinterlässt bei richtiger Dosierung keinen Fettfilm. Außerdem beugt es durch die vielen Antioxidantien wie Vitamin E, Tocopherole und Tocotrienole der Hautalterung und Faltenbildung vor[1] – ein natürliches Anti-Aging-Mittel also.

Wie die meisten anderen nativen Öle auch ist Arganöl reich an Vitamin E und entzündungshemmend. Darüber hinaus zeigt das ungeröstete, kaltgepresste Öl besondere antioxidative[2] und cholesterin- und triglyceridsenkende[3] Wirkungen. Dem hohen Gehalt an Ölsäure, Linolsäure und Phenol werden außerdem Schutzwirkungen gegen Krebs und koronare Herzkrankheiten zugeschrieben.[4]

Anwendungsbereiche für Arganöl

Die Verwendung von Arganöl hat in Marokko eine lange Tradition. Die gezeigten Anwendungen sind Beispiele, wie das Arganöl schon seit jeher in Marokko verwendet und wegen seiner Wirkungen & seinem Geschmack geschätzt wird. Mütter reiben ihre Kinder mit Arganöl ein. Es verhindert Pickel und macht eine glatte, geschmeidige Haut. Das Gesicht bleibt zart und weich. Einst wurde das Arganöl sogar anstatt Shampoo verwendet, als es noch kein Shampoo in Marokko gab!

Arganöl wird in der Kosmetikindustrie und als Speiseöl verwendet. Als Kosmetik findest du das Arganöl entweder pur oder als Bestandteil in Cremes, Seifen, Shampoo & Co vor.

Das Arganöl für die Kosmetik ist in der Regel aus ungerösteten Samen damit alle haut- und haarfreundlichen Substanzen erhalten bleiben. Das Speiseöl besteht meistens aus gerösteten Samen, was dem Öl den feinen nussigen Geschmack verleiht (ähnlich wie Kürbiskernöl*).

Arganöl wird für folgende Anwedungen auf Haut & Haar aufgetragen:

…als Feuchtigkeitsspender
…als Handpflege
…als Massageöl und Ganzkörperflege
…als Haarmaske
…als Spitzenfluid
…als Badezusatz
…bei Akne
…bei Abschuppung der Haut
…bei Verbrennungen
…bei Rheuma

Tipps & Tricks zur Anwendung findest du unter Arganöl für die Haare und Arganöl für die Haut.

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Als Speiseöl eignet es sich ideal für die kalte und warme Küche:

…zum Eintauchen von Brot
…in Couscous
…für Salate
…für Amlou – die marrokanische Mandelpaste ähnlich wie Erdnussbutter

Schon ein paar Tropfen genügen, um ein Gericht besonders zu verfeinern!

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Rezept: Amlou – die leckere marrokanische Mandelpaste

Amlou besteht aus 3 Grundzutaten:

  • Braunes Mandelmus: etwa 200g
  • Arganöl: 80- 100ml unterrühren (das entspricht etwa 10-12 Esslöffeln), falls du kein Arganöl zuhause hast kannst du auch Mandel-, Sesam-, oder ein anderes Nussöl verwenden.
  • Honig: 80-100ml (8-10 EL)
  • Zum Verfeinern: Zimt, etwas Salz

Tipp: Die Paste schmeckt hervorragend zu Brot, Pfannkuchen, als süßer Dip zu Gebäck oder als Topping auf Eis.

Eigenschaften und Zusammensetzung des Arganöls

Arganöl wird häufig beworben für seine Reichhaltigkeit an Vitamin E, Antioxidantien und ungesättigten Fettsäuren.

Wir sehen uns die Zusammensetzung und die Eigenschaften von Arganöl im Detail an und bewerten diese auch im direkten Vergleich zu anderen gesunden Ölen.

Um in den vollen Genuss der vielen positiven Eigenschaften zu kommen, ist vor allem kaltgepresstes, ungeröstetes Bio-Arganöl zu empfehlen.

Fettsäurenprofil

Fettsäurendiagramm und durchschnittlicher Energie- und Nährstoffgehalt von Arganöl

Health Facts:

zunächst ein paar “Health Facts”, die sich aus dem Fettsäurenprofil für Arganöl ableiten lassen:

  • 50g/ml decken den Tagesbedarf an Vitamin E
  • Arganöl besteht zu 80% aus gesunden ungesättigten Fettsäuren
  • Arganöl enthält die essentiellen Fettsäuren Linolsäure (Omega 6) und Alpha-Linolensäure (Omega-3)

Einfach ungesättigte Fettsäuren werden primär zur Energiegewinnung genutzt, wohingegen mehrfach ungesättigte Fettsäuren eher als Baustoff fungieren.

Die wichtigsten Vertreter der essentiellen Fettsäuren sind die Alpha-Linolensäure (Omega-3-Fettsäure) und die Linolsäure (Omega-6). Essentiell bedeutet, dass der Körper diese Fettsäuren nicht selbst herstellen kann und daher auf die Zufuhr über die Nahrung angewiesen ist.

Besonders entscheidend ist es auf das richtige Verhältnis von Omega 3 zu Omega 6 zu achten. Ein Verhältnis von 2:1 bis 5:1 (Omega 6 zu Omega 3) kann als optimal angesehen werden. Dadurch werden beispielsweise Entzündungen im Körper im Schach gehalten.
In der Muttermilch beträgt das Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3 etwa 2:1 bis 1:1 und vor den Zeiten der industriellen Tierhaltung und Nahrungsmittelproduktion lag das Verhältnis ebenfalls bei etwa 2:1.


Der deutsche Durchschnitt liegt heute allerdings etwa bei 20:1 (Omega 6 zu Omega 3)!


Diese Verschiebung entsteht vor allem durch den übermäßigen Konsum tierischer Produkte aus der industriellen Massentierhaltung und Fast Food/Fertignahrung. Vor allem wenn dieses Essverhalten nicht mit einer entsprechend großen Gemüseportion oder Omega-3-reichen Fettquellen wie Leinsaat, Walnüsse, Algen oder Fisch “ausgeglichen” wird.[5]

Auf der anderen Seite heißt das aber nicht dass man jetzt bei jedem Lebensmittel kleinlich nach dem Omega-6 zu-Omega-3-Verhältnis schauen muss. Eine ausgewogene, naturbelassene und pflanzenbasierte Ernährung stellt ein gute Verhältnis automatisch sicher.

Wichtig ist es aber auch an dieser Stelle darauf hinzuweisen dass Arganöl sehr wenige Omega-3-Fettsäuren enthält und daher nicht in großen Mengen konsumiert werden sollte bzw nicht unbedingt zu einer Verbesserung des Verhältnisses in der Ernährung beiträgt.

Vitamin E und Pytosterine

In Werbeaussagen wird immer wieder der hohe Vitamin E Gehalt (Tocopherole und Tocotrienole) und die cholesterinsenkende Wirkung (durch Phytosterine) hervorgehoben. Ein Vergleich mit anderen pflanzlichen Ölen zeigt aber, dass Arganöl hier eher durchschnittlich abschneidet. Das Weizenkeimöl beispielsweise enthält 200-300mg Vitamin E, Arganöl “nur” 24mg. [6][7]

Auch bei dem Gehalt an cholesterinsenkenden Phytosterinen liegt Arganöl mit 1,3 bis 2g/kg unter dem Durchschnitt handelsüblicher Öle (2 – 4 g/kg). Spitzenreiter ist hier Sanddornöl mit 10g/kg.[7]

Ein kritischer Blick – Ist Arganöl wirklich wertvoller als andere Öle?

Durchschnittliche Fettsäurenzusammensetzung (im Vergleich zu anderen Pflanzenölen)[7][8]

  gesättigte Fettsäuren Öl- säure Linol- Säure
(Omega-6)
Linolen- Säure (Omega-3) Verhältnis Linol- zu Linolensäure
Arganöl 20 % 45 % 34 % 0,1 % 340:1
Erdnussöl 18 % 55 % 25 % 0,1 % 250:1
Sonnenblumenöl 11 % 20 % 63 % 0,5 % 126:1
Olivenöl 14 % 70 % 8 % 0,9 % 8,9:1
Rapsöl 6,6 % 58 % 20 % 10 % 2:1
Leinöl 7-22% 10-22% 12-18% 56-71% Etwa 1:4

Erläuterung zur Tabelle: Ölsäure ist eine einfach ungesättigte Fettsäure

Im Allgemeinen ist es erstrebenswert den Konsum von gesättigten Fettsäuren zu reduzieren und den Konsum von Omega-3-Fettsäuren zu erhöhen.[9]

Im pflanzlichen Bereich eignet sich dazu vor allem die Leinsaat, Walnüsse und Algen. Als tierische Quelle für Omega-3-Fettsäuren wird häufig Fisch empfohlen, da die Omega 3 Fettsäuren bereits in die hochwirksame Omega-3-Fettsäurenform EPA und DHA umgewandelt wurden, was bei der in Walnüssen und Leinsaat vorkommenden Alpha-Linolensäure nur zu einem Teil passiert. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass die Algen auch bereits Omega 3 Fettsäuren in EPA und DHA Form enthalten, obwohl es sich um eine pflanzliche Quelle handelt.

Fazit – ist Arganöl also gesund?

Arganöl lässt sich zweifelsohne als gesundes Speiseöl bezeichnen, aber es entegegen vieler Anpreisungen ist es nicht besser als andere Speiseöle. Man sollte aber sowieso von keinem einzelnen Lebensmittel Wunder erwarten sondern auf eine ausgeglichene Lebensweise und ausgewogene Ernährung achten.

Arganöl als Speiseöl ist aber ein wertvolles Kulturgut Marokkos und ist geschmacklich unverwechselbar! In Maßen genossen, verfeinert es marokkanische Gerichte und Salate und gibt denen eine ganz besondere Note. Überzeugen Sie sich selbst!

Außerdem ist das “Übermaß” an Omega 6 vor allem für ein Kosmetiköl besonders wertvoll, weil es dadurch Haut und Haar weniger beschwert als andere Öle.

Herstellung und Produktion von Arganöl

Die traditionelle Herstellung des Arganöls

Wenn die Arganfrüchte gelb sind, sind sie noch unreif. Geerntet werden die reifen Früchte zwischen Juni und September. Anschließend müssen die Arganfrüchte nach der Ernte etwa eine Woche lang trocknen bevor sie weiterverarbeitet werden können.

In Marokko wird das Öl vielerorts noch traditionell hergestellt:

Das heißt, dass fast ausschließlich Frauen das Arganöl von Hand mithilfe von traditionellen Werkzeugen (Steine und Steinmühlen) herstellen. Zunächst wird das Fruchtfleisch von der Argannuss getrennt, anschließend wird die harte Argannuss mit 2 Steinen aufgeknackt. Ein großer Stein als Unterlage und ein länglicher Stein als Schlagwerkzeug. Bei dieser Übung ist wirklich Fingerspitzengefühl und Erfahrung gefragt. Die Argannuss ist fünfzehnmal härter als eine Haselnuss und unerfahrene Frauen schlagen sich hier schnell die Finger blutig!

In der Argannuss befinden sich die Samenplättchen aus denen das Arganöl gewonnen wird. Zunächst werden die Samenplättchen verlesen und dann vorsichtig geröstet (bei kosmetischem Arganöl wird dieser Schritt übersprungen). Die richtige Röstzeit ist entscheidend. Röstet man zu kurz, schmeckt das Öl sauer. Ist die Röstzeit hingegen zu lang, schmeckt es verbrannt.

Die gerösteten (oder ungerösteten) Samen werden in einer traditionell marokkanischen Steinmühle – meist Handmühlen – zu einem Brei vermahlen. Der Brei wird anschließend unter Zugabe von Wasser solange geknetet, bis sich das Arganöl vollständig vom “Kuchen” trennt (dieser dient übrigens als Viehfutter).

Für einen Liter Arganöl muss man etwa drei bis vier Stunden kneten und es werden etwa fünf bis acht Kilo Samenplättchen benötigt.
 

Das marrokanische Frauenbild im Wandel

Bis vor wenigen Jahren war es noch völlig verpönt, wenn eine marokkanische Frau arbeiten geht. Da aber die traditionelle Herstellung des Arganöls seit jeher Frauensache ist, werden in Marokko immer mehr sogenannter Frauenkooperationen gegründet. Das sind Firmen, die ausschließlich Frauen beschäftigen, um Arganöl traditionell herzustellen.

Die große Beliebtheit des Arganöls hilft also auch das Frauenbild in Marokko zu wandeln und verhilft den Frauen zu mehr Autonomie und Selbstbewusstsein.

Die marrokanische Frau im Wandel – auch dank des Arganöls!

Die  Cooperative marjana d’argan war eine der ersten Frauenkooperationen und hat die Gründung vieler weiterer bewirkt. Sie wurde 2004 von einer mutigen Marokkanerin gegründet und ist seitdem ein reines Frauenunternehmen ohne Hierarchien. Die Frauen fühlen sich dort sehr wohl und geborgen und lieben die herzliche Gemeinschaft. Bezahlt wird jeder nach seiner Tagesleistung. Durchschnittlich produziert die Cooperative marjana d’argan etwa vier Liter Arganöl am Tag.

Industrielle Herstellung gefährdet die Tradition!

Das sich mit Arganöl Geld verdienen lässt, hat sich längst auch unter Investoren herumgesprochen. Und so gewinnt die industrielle Herstellung von Arganöl in Marokko immer mehr Einzug. Diese ist im Vergleich zur traditionellen Herstellung um ein Vielfaches wirtschaftlicher und das bei deutlich weniger Personal, weil die Maschinen die aufwändige Verarbeitung übernehmen und schneller arbeiten. Daher kann dieses Öl deutlich günstiger angeboten werden.

Echte Arganöl-Kenner bezeugen allerdings: Das “Industrie-Öl” ist nicht das gleiche – es schmeckt ganz anders!
In unseren Produktübersichten vermerken wir, wenn ein Arganöl-Produkt in Zusammenarbeit mit Frauenkooperationen hergestellt wird. Wir wollen damit diese positive Entwicklung unterstützen und das kannst du mit dem Kauf des jeweiligen Produktes auch tun, auch wenn es ein paar Euro mehr kostet.

Arganöl Produktion – die marokkanische Regierung veranlasst Steigerung!

Auch die Marokkaner wussten die zunehmende Beliebtheit von Arganöl zu schätzen & so veranlasste die Marokkanische-Regierung, eine Steigerung der Produktion mit der Vision bis 2020 die jährliche Ausbeute von etwa 2500 auf 4000 Tonnen zu erhöhen.

Arganöl und Nachhaltigkeit

Weil die Nachfrage nach Arganöl so groß ist, ist der Bestand der Arganien gefährdet. 600 Hektar Wald verschwinden jedes Jahr, weil das Holz als Brennholz verwendet wird und die meisten Früchte aufgesammelt werden, um aus ihnen Arganöl herzustellen. Zudem verkürzt der Klimawandel die Regenzeit. Auch die Ziegen, die bis in die Wipfel steigen, sorgen dafür dass die Bäume immer seltener werden: Sie fressen die jungen Triebe ab.

Bereits vor 10 Jahren hat die UNESCO die Arganien-Wälder zum Biosphären-Reservat erklärt. Marokkos König Mohammed XI. will mithilfe einer nationalen Stiftung das Aussterben der Arganien verhindern. Alle Versuche die Bäume in anderen Regionen Marokkos oder im Nachbarland Algerien zu kultivieren, sind bislang gescheitert.

Deswegen finden Projekte zur Wiederaufforstung nur im Südwesten Marokkos statt, wo die Arganien zuhause sind. In Gewächshäusern werden die Samen zum Keimen gebracht und junge Bäume herangezogen. So werden jedes Jahr 200.000 bis 300.000 neue Bäume ausgesetzt, die nach fünf Jahren die ersten Früchte tragen und zu Arganöl weiterverarbeitet werden können.

Ziegen knabbern die jungen Triebe der Arganienbäume ab

Viel Spaß beim Stöbern wünscht dir das Team von Arganoelratgeber.de ! 🙂


Quellen

[1]Arganöl gegen Falten: Ein natürliches Anti-Aging-Mittel(zur Quelle)
[2]Phytomedicine. 2010 Feb;17(2):157-60. doi: 10.1016/j.phymed.2009.05.014. Epub 2009 Jul 2: Chemical study, antimalarial and antioxidant activities, and cytotoxicity to human breast cancer cells (MCF7) of Argania spinosa.(zur Studie)
[3]Ann Nutr Metab. 2005 May-Jun;49(3):196-201. Epub 2005 Jul 13: Nutritional intervention study with argan oil in man: effects on lipids and apolipoproteins.(zur Studie)
[4]Crit Rev Food Sci Nutr. 2010 May;50(5):473-7. doi: 10.1080/10408390802544520: Should the amazigh diet (regular and moderate argan-oil consumption) have a beneficial impact on human health?(zur Studie)
[5]Dr. Johanna-Budwig-Stiftung: Omega-3/Omega-6(zur Quelle)
[6]Weizenkeimöl: Wirkung und Tipps zur Anwendung (zur Quelle)
[7]Wikipedia: Arganöl (zur Quelle)
[8]Wikipedia: Leinöl (zur Quelle)
[9]Joanne Lunn und Hannah E. Theobald, Ernährungswissenschaftlerinnen, British Nutrition Foundation Zusammenfassung des Papiers der British Nutrition Foundation (BNF): Auswirkung von ungesättigten Fettsäuren auf die Gesundheit – Zusammenfassung(zur Quelle)

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